Arbeitseinsatz Juli 2010

Auch im Sommer 2010 wurden die Erneuerungsarbeiten in der Schule von Teremia Mica fortgesetzt.

Diesmal hatte die Mannschaft eindeutig weiblichen Überhang. 5 Mädchen, 3 Frauen und 5 Männer machten sich in der Woche vom 11. bis zum 17. Juli 2010 auf den Weg nach Rumänien, um dort tatkräftig an der Verschönerung der Volksschule mitzuarbeiten.

Die Arbeit

Wie schon im Jahr davor war die Erneuerung der Böden in 2 weiteren Schulklassen die wichtigste Aufgabe. So hatten auch die Mädchen und Frauen der „Mannschaft“ anfangs harte Bauarbeitertätigkeiten zu verrichten: alten Boden herausreißen, alte Heizkörper abbauen, Schutt ausheben und mit der Schubkarre hinausführen, dann Split mit der Schubkarre wieder hineinführen und den neuen Bodenaufbau errichten.

In beiden Klassen musste rundherum loser Putz abgeschlagen werden. Für den neuen Putz waren dann die Handwerker zuständig.

Dann durften sich die Mädchen künstlerisch betätigen. Die Lehrerinnen hatten sich für die Schulanfänger bunte Bilder an die Wand gewünscht. So hatten sich die Mädchen schon in Österreich darauf vorbereitet, die Buchstaben des rumänischen Alphabets und die Zahlen von 1-10 mit entsprechenden Bildern und Symbolen direkt an die Wand zu pinseln. Ihr Werk ist zum echten „Hingucker“ in dem Klassenraum geworden. 

Das Vergnügen

An jedem Tag musste nach schweißtreibender Arbeit auch etwas Vergnügen folgen. Gegen Abend erschienen die Kinder und Jugendlichen des Dorfes um mit Prof. Andreas Schauschütz Ball zu spielen und mit den österreichischen Mädchen zu flirten. Schon nach kurzer Zeit hatte jede von ihnen an einem der vielen Burschen des Dorfes Gefallen gefunden.

Der Krankenhausaufenthalt

Die harte Arbeit, die kurzen Nächte, die Hitze des Tages und viel zu wenig Trinken, führten bei Alex, einem der Mädchen unserer Gruppe, am Abend des letzten Tages zu einem Kreislaufkollaps. Da wir nicht genau wussten, ob es auch noch andere Gründe dafür gab, führten wir sie ins Krankenhaus des Städtchens Großsanktnikolaus. Ein Arzt untersuchte sie und beruhigte uns. Nachdem er ihr eine Infusion anhängte behielt er sie zur Beobachtung im Krankenhaus. So lernte Alex mit ihrer Freundin das nicht sehr einladende Innenleben eines rumänischen Spitals kennen und war heilfroh und erleichtert, dass sie das Krankenhaus noch vor Mitternacht verlassen durfte, damit sie am nächsten Tag die Heimreise antreten konnte.

Der Dank

Unser Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die die Mühen und Strapazen eines solchen Einsatzes auf sich nehmen.

Und wir danken ganz besonders den Sponsoren, die mit ihren großzügigen Spenden den Arbeitseinsatz und das Projekt erst ermöglichen.

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